Suche

Bildung in Spanien, die besten Schulen in Spanien

Die besten Schulen in Spanien für auswandernde Familien aus Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich sind diejenigen, die das richtige Gleichgewicht zwischen der Unterrichtssprache, einem anerkannten Lehrplan und der Nähe zu Ihrem Wohnort finden. An der Costa Blanca rund um Alicante, Dénia, Jávea und Torrevieja finden Sie eine außergewöhnlich hohe Dichte an internationalen Schulen mit britischem, International-Baccalaureate- (IB) niederländischen oder französischen Lehrplan, neben hervorragenden öffentlichen (público), staatlich geförderten (concertado) und privaten Bildungseinrichtungen. Wir begleiten täglich Familien, die ins Ausland ziehen, bei der Wahl ihrer Wohnung, wobei die Schulwahl oft der Ausgangspunkt ist. In diesem Artikel erfahren Sie, wie das spanische Schulsystem aufgebaut ist, welche Schultypen es gibt, wie die Anmeldung und die Einwohnermeldung (Empadronamiento) funktionieren, was es kostet und wo Sie an der Costa Blanca die besten Schulen finden.

Umfassender Überblick über das moderne Bildungswesen in Spanien, ein sonniger Campus mit Studierenden an der Costa Blanca, einladende Atmosphäre, professionelle Fotografie

Das spanische Schulsystem: von der „Infantil“ bis zum „Bachillerato“

Wenn Sie einen Umzug nach Spanien in Erwägung ziehen, ist das Verständnis des lokalen Schulsystems eine der wichtigsten Prioritäten für Ihre Familie. Das spanische Bildungswesen ist bekannt für seine Zugänglichkeit und die herzliche, integrative Kultur, die tief in der Gesellschaft verwurzelt ist. Die Schulpflicht gilt für Kinder im Alter von sechs bis sechzehn Jahren, doch die meisten Kinder beginnen bereits viel früher mit der Schule, gerade um die Sprache schneller zu erlernen. Das System orientiert sich eng an den europäischen Standards, sodass die Abschlüsse, die Ihr Kind in Spanien erwirbt, in der gesamten Europäischen Union uneingeschränkt anerkannt werden.

Der Ablauf gliedert sich in vier klare Phasen. Es lohnt sich, diese Einteilung gut zu kennen, da die Einstufung Ihres Kindes von seinem Alter und den bisherigen Schuljahren im Herkunftsland abhängt:

  • Educación Infantil (Vorschulbildung): für Kinder von 0 bis 6 Jahren. Diese Phase ist freiwillig, wird jedoch für Kinder von Auswanderern dringend empfohlen, da der Spracherwerb hier mühelos und spielerisch erfolgt.
  • Grundschule (Primarschule): Schulpflicht für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren, aufgeteilt in sechs Schuljahre.
  • ESO (obligatorische Sekundarstufe): die Pflichtschulzeit im Sekundarbereich im Alter von 12 bis 16 Jahren, die mit dem Abschluss ‘Graduado en ESO’ endet.
  • Abitur: die zweijährige Vorbereitung auf die Universität für Schüler im Alter von 16 bis 18 Jahren, vergleichbar mit der Oberstufe des niederländischen VWO oder des belgischen ASO.

In den ersten Schuljahren liegt der Schwerpunkt auf der motorischen Entwicklung und den Grundfertigkeiten, während in den höheren Klassen die Vorbereitung auf die Hochschulbildung im Mittelpunkt steht. Neben den akademischen Kernfächern wie Mathematik, Sprache und Naturwissenschaften legen spanische Schulen großen Wert auf Sport, Kunst und soziale Kompetenzen, was zu einer ganzheitlichen Entwicklung des Kindes beiträgt. Der Übergang zwischen den Stufen verläuft reibungslos dank eines standardisierten Bewertungssystems, das von den Aufsichtsbehörden überwacht wird.

Schritt-für-Schritt-Darstellung des spanischen Schulsystems mit einer Zeitleiste von der „Infantil“ und „Primaria“ bis zum „Bachillerato“ und zur Universität, professionelles Erscheinungsbild

Die Schularten: öffentliche, staatlich geförderte, private und internationale Schulen

In Spanien haben Sie im Großen und Ganzen die Wahl zwischen drei nationalen Schultypen sowie den internationalen Schulen, die für viele auswandernde Familien den Ausschlag geben. Jede Kategorie hat ihre eigenen Zulassungsrichtlinien, Kostenstrukturen und pädagogischen Ansätze. Die Wahl wirkt sich unmittelbar auf den Tagesablauf, die Sprachentwicklung und den Grad der Integration Ihres Kindes in die lokale Gemeinschaft aus.

Öffentliche Schulen (öffentliches Bildungswesen)

Die öffentlichen Schulen bilden das Rückgrat des spanischen Bildungswesens. Sie werden vom Staat finanziert und sind grundsätzlich kostenlos; die Eltern zahlen lediglich für Bücher, Materialien und eventuelle Zusatzleistungen. Die Unterrichtssprache ist in der Regel Kastilisch, obwohl in Regionen mit einer zweiten Amtssprache, wie beispielsweise Valencianisch an der Costa Blanca oder Katalanisch in Katalonien, der Unterricht auch in dieser Sprache stattfindet. Für Familien, die einen schnellen Spracherwerb und ein vollständiges Eintauchen in die spanische Kultur anstreben, ist dies oft der effektivste Weg, vorausgesetzt, Ihr Kind wird schon in jungen Jahren eingeschult. In den beliebten Küstenregionen sind die Lehrer zudem an fremdsprachige Schüler gewöhnt und bieten oft zusätzliche Unterstützung an, um die Sprachbarriere zu überwinden.

Colegios concertados (staatlich geförderte Schulen)

Die „Concertados“ sind Privatschulen, die größtenteils vom Staat subventioniert werden, wodurch die Elternbeiträge im Vergleich zu rein privaten Einrichtungen relativ niedrig bleiben. Viele dieser Schulen haben einen religiösen, meist katholischen Hintergrund, müssen sich jedoch an den nationalen Lehrplan und die offiziellen Zulassungsvorschriften halten. Dieser Schultyp stellt einen attraktiven Mittelweg dar: Man profitiert von den kleineren Klassen und der Disziplin einer Privatschule, kombiniert mit der Zugänglichkeit und Erschwinglichkeit des öffentlichen Schulsystems. Für viele einheimische Familien sowie ausländische Käufer von Zweitwohnsitzen sind die „concertados“ daher eine beliebte Wahl.

Diagramm im Infografik-Stil zu den verschiedenen Schultypen im spanischen Schulsystem – öffentlich, „concertado“, privat und international – in professionellem Design

Privatschulen und internationale Schulen

Für alle, die Exklusivität oder einen vertrauten ausländischen Lehrplan suchen, sind die rein privaten Schulen die richtige Wahl. Sie erhalten keine staatlichen Zuschüsse und sind auf Schulgeld angewiesen, was ihnen die Freiheit gibt, eigene Unterrichtsmethoden, moderne Einrichtungen und ein breites Angebot an außerschulischen Aktivitäten anzubieten. Zu dieser Kategorie gehören auch die internationalen Schulen, die für auswandernde Familien aus Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich oft von größter Bedeutung sind. Hier wird nach folgenden Systemen unterrichtet:

  • Der britische Lehrplan mit IGCSE- und A-Level-Abschlüssen, dem mit Abstand am häufigsten angebotenen internationalen Bildungsangebot an der Costa Blanca.
  • Das Internationale Abitur (IB), ein weltweit anerkanntes Programm, das den Zugang zu Hochschulen auf der ganzen Welt erleichtert.
  • Niederländischsprachiger Unterricht, das in Form von NTC-Programmen (Niederländische Sprache und Kultur) an mehreren Orten an der Küste angeboten wird, sodass Ihr Kind den Anschluss an das niederländische oder flämische Schulsystem nicht verliert.
  • Der französische Lehrplan, angeboten von staatlich anerkannten französischen Lycées, ideal für französischsprachige Familien, die später möglicherweise zurückkehren.

Dieses Segment eignet sich besonders für Familien, die sich nur vorübergehend in Spanien aufhalten oder deren Kinder später in einem anderen Land studieren möchten. Die Kontinuität in der Muttersprache und das vertraute Abschlusszeugnis bieten dabei Sicherheit und Gewissheit. Viele internationale Schulen sind zweisprachig und investieren stark in Sport, Technik und Kultur, was zu einer umfassenden Entwicklung beiträgt.

“Die richtige Schule zu finden, ist für viele zuwandernde Familien der erste und oft emotionalste Schritt hin zu einer erfolgreichen Integration an der spanischen Küste.”

Die besten Schulen an der Costa Blanca: Alicante, Dénia, Jávea und Torrevieja

Die Costa Blanca ist für Familien mit schulpflichtigen Kindern eine der attraktivsten Regionen in ganz Spanien. Durch die große internationale Gemeinschaft rund um Alicante und entlang der Küste der Costa Blanca Nord und Süd hat sich eine außergewöhnlich hohe Dichte an internationalen Schulen entwickelt. Ganz gleich, ob Sie sich für den ruhigen, grünen Norden oder den sonnigen, lebhaften Süden entscheiden – die Entfernung zu einer guten Schule ist fast immer überschaubar. Gerade deshalb ist es ratsam, die Wahl Ihrer Immobilie und die Wahl der Schule in einem Schritt zu betrachten.

Realistisches Foto einer internationalen Schule an der Costa Blanca mit Schülern in Uniform auf einem modernen Schulhof, professionelles Erscheinungsbild

Costa Blanca Nord: Dénia, Jávea, Altea und Moraira

Der Norden der Costa Blanca mit Orten wie Dénia, Jávea, Altea und Moraira zieht seit Jahrzehnten ein internationales, oft nordeuropäisches Publikum an. Hier finden Sie etablierte britische Schulen mit IGCSE- und A-Level-Programmen, Schulen, die das IB anbieten, sowie Einrichtungen mit zweisprachigem Unterricht. Die grünen Hügel, die Yachthäfen und die relativ ruhige Atmosphäre machen diese Gegend bei Familien und Rentnern beliebt. Für alle, die Wert auf eine hochwertige internationale Schule in einer charmanten, überschaubaren Umgebung legen, ist die Costa Blanca Nord eine ausgezeichnete Wahl. Wer sich mit dem Immobilienmarkt dieser Region vertraut machen möchte, kann sich anhand unseres Leitfadens über die besten Regionen für Immobilieninvestitionen.

Costa Blanca Süd: Torrevieja, Orihuela Costa und Pilar de la Horadada

Die Costa Blanca Süd mit Torrevieja, Orihuela Costa und Pilar de la Horadada verfügt über eine noch größere internationale Gemeinschaft und damit über ein breites Angebot an internationalen und zweisprachigen Schulen. Rund um Orihuela Costa und Torrevieja gibt es mehrere britische Schulen und internationale Bildungseinrichtungen, oft mit Schulbusverbindungen durch die gesamte Region. Diese Gegend ist beliebt bei Familien, die mehr Wohnraum für ihr Budget suchen, sowie bei Käufern einer Zweitwohnung, die das ganze Jahr über die Sonne genießen möchten. Die Kombination aus erschwinglichen Immobilien, zahlreichen Annehmlichkeiten und guten Schulen macht die Costa Blanca Süd besonders geeignet für Auswanderer aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland.

Beim Kauf einer Immobilie ist es ratsam, die Nähe zur gewünschten Schule zu berücksichtigen, um lange Anfahrtszeiten zu vermeiden. Wir stimmen die Suche nach Ihrer Immobilie daher gerne auf die Schulen ab, die am besten zu Ihrer Familie passen. Schauen Sie sich gerne unser aktuelles Angebot an unter Suche nach Immobilien in Spanien um sich einen Eindruck von den Möglichkeiten in den einzelnen Bereichen zu verschaffen.

“Wählen Sie zuerst die Schule, dann das Viertel und schließlich die Wohnung. Wer sich an diese Reihenfolge hält, vermeidet an der Costa Blanca die meisten Enttäuschungen.”

Anmeldung und Eintragung ins Melderegister: So geht’s

Das Verständnis der administrativen Schritte ist für einen reibungslosen Übergang Ihrer Kinder von entscheidender Bedeutung. Das Verfahren für den Besuch öffentlicher und staatlich geförderter Schulen läuft über die örtliche Gemeinde oder die regionale Bildungsbehörde, die ‘Consejería de Educación’. Der erste und wichtigste Schritt für ausländische Familien ist die Eintragung in das Einwohnermelderegister: die Eintragung in das Einwohnermelderegister der Gemeinde, in der Sie wohnen werden. Ohne diesen Wohnsitznachweis ist es so gut wie unmöglich, einen Platz an einer öffentlichen Schule in der gewünschten Region zu bekommen.

Die reguläre Anmeldefrist für öffentliche und staatlich geförderte Schulen liegt in der Regel im März und April für das Schuljahr, das im September beginnt. Beginnen Sie rechtzeitig mit Ihrer Orientierung, da diese Fristen strikt eingehalten werden. Eltern reichen ein Antragsformular ein, in dem sie ihre Wunschschulen angeben; anschließend entscheidet ein Punktesystem darüber, ob Ihr Kind einen Platz erhält. Dabei werden Faktoren wie die folgenden berücksichtigt:

  • Die Nähe Ihres Wohnsitzes zur Schule (daher ist es wichtig, dass Sie unter der richtigen Adresse gemeldet sind).
  • Ob bereits Geschwister an der betreffenden Schule sind.
  • Das Familieneinkommen und etwaige besondere Umstände.

Sollten Sie außerhalb der regulären Frist ankommen, können Sie sich an die ‘Comisión de Escolarización’ wenden, die prüft, welche Plätze in der Region noch verfügbar sind. Für Privat- und internationale Schulen gelten oft flexiblere Fristen, allerdings führen diese ihre eigenen Aufnahmegespräche oder Einstufungstests durch. Es ist daher ratsam, sich direkt an die Schule Ihrer Wahl zu wenden, um die internen Regelungen zu besprechen.

Erforderliche Unterlagen, NIE-Nummer und Typgenehmigung

Halten Sie bei der Anmeldung stets Ihren Ausweis und Ihre NIE-Nummer Bereit halten: Ohne diese Steueridentifikationsnummer können Sie in Spanien so gut wie keine offiziellen Angelegenheiten regeln, sei es der Erwerb einer Immobilie oder die Einschulung. Darüber hinaus werden in der Regel eine Geburtsurkunde, Impfnachweise und die Schulzeugnisse Ihres Kindes benötigt. Lassen Sie offizielle Dokumente rechtzeitig von einem vereidigten Übersetzer übersetzen.

Für die Grundschule reicht in der Regel die normale Anmeldung aus, für Schüler der Sekundarstufe ist jedoch häufig die sogenannte ‘Homologación’ oder ‘Convalidación’ früherer Schulzeugnisse vorgeschrieben. Dieses Verfahren, das über das spanische Bildungsministerium abgewickelt wird, stellt sicher, dass das Niveau Ihres Kindes korrekt eingestuft wird und es ohne Rückstand in die richtige Klassenstufe eintreten kann. Beginnen Sie rechtzeitig damit, da die behördlichen Abläufe, insbesondere in den Sommermonaten, langwierig sein können.

“Die Integration ausländischer Kinder in das spanische Schulsystem wird von den lokalen Behörden stark gefördert, sofern die Formalitäten korrekt und fristgerecht erledigt wurden.”

Kosten für Schulen in Spanien

Die Kosten variieren je nach Art der Einrichtung stark. Es lohnt sich, sich hier einen klaren Überblick zu verschaffen, damit Sie Ihr monatliches Familienbudget realistisch planen können, genau wie Sie es auch bei den übrigen Kosten für den Käufer eines Hauses in Spanien. Die Grundzüge lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Öffentlich (público): Grundsätzlich kostenlos. Rechnen Sie jedoch mit einigen hundert Euro pro Jahr und Kind für Bücher, Materialien und gegebenenfalls eine Schuluniform.
  • Concertado (gefördert): ein relativ geringer freiwilliger Beitrag oder Kosten für Zusatzleistungen, in der Regel einige Dutzend bis hundert Euro pro Monat.
  • Privat und international: Die Schulgebühren liegen in der Regel zwischen 500 und 1.500 Euro pro Monat und Kind, ohne Anmeldegebühr (matrícula), Verpflegung und Transport.
Ein vergleichender Überblick über das Bildungswesen in Spanien mit links einer traditionellen öffentlichen Schule und rechts einem modernen privaten internationalen Campus in einer nebeneinander angeordneten Anordnung

Neben den direkten Schulgebühren fallen oft auch indirekte Kosten an, die sich auf Ihr Budget auswirken. Berücksichtigen Sie Ausflüge, den Mitgliedsbeitrag für den Elternverein (AMPA), Schuluniformen an fast allen Privat- und „concertado“-Schulen sowie technische Hilfsmittel wie Tablets oder Laptops. Für Familien, die gerade erst zugewandert sind, können zusätzliche Sprachkurse für die Kinder vorübergehend einen zusätzlichen Kostenfaktor darstellen, der jedoch die Integration beschleunigt. Beachten Sie schließlich, dass die Gebühren regional unterschiedlich sind; an der Costa Blanca sind internationale Schulen in der Regel etwas günstiger als in Madrid oder Barcelona, wobei die Qualität weiterhin hervorragend ist.

“Die finanzielle Zugänglichkeit der Bildung ist ein Grundpfeiler der spanischen Gesellschaft, doch die zusätzlichen Kosten für Schuluniformen, Fahrten zur Schule und außerschulische Aktivitäten dürfen nicht unterschätzt werden.”

Zweisprachiger Unterricht und die Regionalsprache

Das spanische Bildungswesen hat sich in den letzten Jahrzehnten stark internationalisiert. Viele öffentliche und staatlich geförderte Schulen haben ein zweisprachiges Programm eingeführt, bei dem Fächer wie Geschichte, Biologie oder Kunst (teilweise) auf Englisch unterrichtet werden, während die Kernfächer weiterhin auf Spanisch unterrichtet werden. Häufig werden mindestens dreißig Prozent des Lehrplans in einer Fremdsprache angeboten, unterstützt durch ‘auxiliares de conversación’: Muttersprachler, die im Unterricht assistieren. Wichtige Merkmale dieser Programme sind:

  • Anwendung der CLIL-Methode (Content and Language Integrated Learning), bei der Sprache als Mittel zum Erwerb von Fachwissen dient.
  • Zertifizierung durch international anerkannte Institute wie Cambridge oder Trinity.
  • Fokus auf mündliche und schriftliche Fähigkeiten bereits ab dem Kindergarten.

Bitte beachten Sie, dass in Regionen mit einer zweiten Amtssprache die Unterrichtssprache abweichen kann. An der Costa Blanca, in der Comunidad Valenciana, spielt neben dem Kastilischen auch das Valencianische an öffentlichen Schulen eine Rolle. Für Expats stellt dies selten ein unüberwindbares Problem dar, insbesondere bei kleinen Kindern, aber es ist ratsam, sich im Voraus über das Sprachmodell der Schule Ihrer Wahl zu informieren. Wenn Sie die vielen spanischen Begriffe aus den Bereichen Bildung und Immobilien, auf die Sie stoßen, besser verstehen möchten, sehen Sie sich unsere Übersicht über Spanische Abkürzungen und Begriffe.

Tipps für die Wahl der besten Schule für Ihr Kind

Die Wahl der richtigen Bildungseinrichtung ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Zusammenhang mit Ihrem Umzug ins Ausland. Die beste Wahl hängt stark von den individuellen Bedürfnissen Ihrer Familie ab: der gewünschten Unterrichtssprache, dem Alter Ihrer Kinder, der Dauer Ihres Aufenthalts in Spanien und dem Ausmaß, in dem Sie eine kulturelle Integration anstreben. Nehmen Sie sich Zeit, verschiedene Schulstandorte zu besuchen, und sprechen Sie mit anderen Eltern, um sich ein authentisches Bild vom Schulalltag zu machen. Achten Sie bei Ihrem Besuch insbesondere auf folgende Punkte:

  • Das Verhältnis zwischen der Anzahl der Schüler und der Lehrer pro Klasse.
  • Die Unterrichtssprache und die Förderung fremdsprachiger Schüler.
  • Die Akkreditierungen der Schule durch internationale Bildungsorganisationen (beispielsweise für das IB oder den britischen Lehrplan).
  • Die modernen Einrichtungen, die Sportanlagen und das Angebot an außerschulischen Aktivitäten.
  • Die Transportmöglichkeiten, die Schulbuslinien und die Sicherheit rund um das Schulgelände.

Internationale Schulen bieten Kindern, die die Sprache noch nicht sprechen, oft einen sanfteren Einstieg, während öffentliche und staatlich geförderte Schulen eine schnellere kulturelle Integration fördern. Letztendlich geht es darum, einen Ort zu finden, an dem sich Ihr Kind sicher, wertgeschätzt und intellektuell gefordert fühlt. Da die Wahl der Schule und die Wahl einer Wohnung so eng miteinander verflochten sind, lohnt es sich, beide Schritte ganzheitlich anzugehen – gemeinsam mit einem Partner, der die Region von innen heraus kennt. Wer seinen Aufenthalt gut organisiert, tut gut daran, sich im Voraus zu informieren wenn Sie in Spanien steuerlich ansässig werden, denn ein dauerhafter Umzug mit schulpflichtigen Kindern hat fast immer steuerliche Auswirkungen.

Wie wir Ihnen helfen

Unter In Spanien investieren, als Teil der Luxe Vastgoed Groep, begleiten wir täglich Familien aus Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich bei ihrem neuen Leben an der Costa Blanca. Unser Team unter der Leitung des Immobilienexperten und CEO Kenzo Fayot, kennt die Region wie ihre Westentasche: von den internationalen Schulen rund um Dénia und Jávea bis hin zu den Stadtvierteln bei Torrevieja und Orihuela Costa mit den besten Schulbusverbindungen. Wir stimmen Ihre Wohnungssuche auf die Schulen ab, die am besten zu Ihrer Familie passen, und nehmen Ihnen beim Kauf alle Sorgen ab – mit umfassender Immobiliendienstleistungen, einschließlich Kaufbegleitung, Hypothekenberatung, rechtlicher Prüfung und, falls gewünscht, Vermietung und Schlüsselverwaltung.

Ganz gleich, ob Sie dauerhaft auswandern, einen Zweitwohnsitz suchen oder mit Blick auf die Zukunft Ihrer Kinder investieren möchten: Wir beraten Sie gerne zu Standort, Schulen sowie den rechtlichen und steuerlichen Aspekten Ihres Umzugs. Haben Sie Fragen zu Anmeldeverfahren, den besten Schulen in Ihrer Wunschgegend oder einer Wohnung in Laufnähe zur richtigen Schule? Nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf für ein persönliches Beratungsgespräch. Ihr Kind verdient den allerbesten Start in diesem wunderschönen Land.

Häufig gestellte Fragen zu den besten Schulen in Spanien

Wie ist das spanische Schulsystem aufgebaut?

Das spanische Schulsystem umfasst vier Stufen: Educación Infantil (0–6 Jahre, freiwillig), Educación Primaria (6–12 Jahre, obligatorisch), die ESO (12–16 Jahre, obligatorische Sekundarstufe) und das Bachillerato (16–18 Jahre, Vorbereitung auf die Universität). Die Schulpflicht gilt von sechs bis sechzehn Jahren, doch viele Kinder von Auswanderern beginnen früher mit der Schule, um die Sprache schneller zu erlernen. Die Abschlüsse sind in der gesamten Europäischen Union anerkannt.

Welche Schulformen gibt es in Spanien?

Es gibt drei nationale Schultypen: öffentliche Schulen (colegios públicos, kostenlos und staatlich finanziert), staatlich geförderte Schulen (concertados, teilweise staatlich finanziert mit einem geringen Elternbeitrag) und vollständig private Schulen (colegios privados). Darüber hinaus gibt es internationale Schulen mit einem britischen, IB-, niederländischen oder französischen Lehrplan, die vor allem an der Costa Blanca stark vertreten sind.

Wo finde ich die besten internationalen Schulen an der Costa Blanca?

An der Costa Blanca Nord (Dénia, Jávea, Altea, Moraira) und Süd (Torrevieja, Orihuela Costa, Pilar de la Horadada) ist die Dichte an internationalen und zweisprachigen Schulen außergewöhnlich hoch. In der Umgebung von Alicante, Torrevieja und Orihuela Costa gibt es mehrere britische Schulen und IB-Einrichtungen, die oft über Schulbusverbindungen in der gesamten Region verfügen.

Was ist der „Empadronamiento“ und warum ist er für die Einschulung wichtig?

„Empadronamiento“ ist die Eintragung in das Einwohnermelderegister Ihrer Gemeinde. Für öffentliche und staatlich geförderte Schulen ist dies unverzichtbar: Der Wohnsitznachweis bestimmt – unter anderem über ein Punktesystem –, ob Ihr Kind an der Schule Ihrer Wahl aufgenommen wird. Sorgen Sie außerdem dafür, dass Sie Ihre NIE-Nummer und – für die Sekundarstufe – die Anerkennung früherer Abschlüsse rechtzeitig beantragen.

Was kostet eine internationale Schule in Spanien?

Öffentliche Schulen sind grundsätzlich kostenlos (außer Büchern und Unterrichtsmaterialien), „concertados“ erheben einen geringen monatlichen Beitrag, und private oder internationale Schulen kosten in der Regel zwischen 500 und 1.500 Euro pro Monat und Kind, ohne Anmeldegebühr, Verpflegung und Transport. An der Costa Blanca liegen die Gebühren für internationale Schulen oft etwas niedriger als in Madrid oder Barcelona.

Kenzo Fayot - In Spanien investieren
Kenzo Fayot

CEO Luxevastgoedgroep